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Von Anfang an in bester Stimmung
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2. Dezember 2018 | Rise up, shepherd, and follow. Das erste Adventskonzert von Sound’n‘Spirit. Auch wenn draußen statt Schneeflocken Regentropfen vom Himmel fielen – drinnen in der kleinen Evangelischen Kirche in Ruppichteroth hätte es stimmungsvoller und adventlicher nicht sein können. Kuschelig war es auch bei uns in dem kleinen Altarraum, wo wir Aufstellung genommen hatten – 25 Chormitglieder samt unserer Musikanlage sowie eines ausgewachsenen Schlagzeugs, an dem Heino Baum, der an diesem Nachmittag sein Konzertdebüt bei uns gab, würdevoll auf einem Podest über uns thronte – schließlich sollte auch er eine Chance haben, unsere Dirigentin mit ihrem – virtuellen – Taktstock zu sehen.

Kerzenlicht und Weihnachtsfeeling
Kerzenlicht und Weihnachtsfeeling größere Ansicht

Das Licht war abgedämpft, im Gang flackerten die Kerzen in den Laternen, die wir aufgestellt hatten, die Zuhörer hatten sich in den blaugrauen Bänken zurückgelehnt und schauten erwartungsvoll nach oben zur Kanzel. Denn dort erklomm die Küsterin die Treppe zur Kanzel, um die die erste Kerze am Adventskranz anzuzünden. Keine schwierige Sache – ja, wenn nicht der Adventskranz frei in der Apsis und über unseren Köpfen geschwebt hätte. So stieg die Spannung, als sie sich gewagt weit über die Brüstung der Kanzel beugte, um mit einem winzig kleinen Streichholz eine der roten Kerzen am kreisenden Adventskranz zu entzünden. Aber dann war es geschafft. Jetzt konnte nichts mehr schiefgehen und alle stimmten ein in „Wir sagen Euch an den lieben Advent“.

Heinz, die Gitarre und noch mehr
Heinz, die Gitarre und noch mehr größere Ansicht

Am ersten Advent, unserem Konzerttag, beginnt, wie Thomas Mann es in seinem berühmten Roman „Die Buddenbrooks“ beschreibt, das Nahen der unvergleichlichen Zeit. Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herrn, auf den Tag, an dem wir - alle Jahre wieder - die Geburt Jesu Christi feiern. Auch unsere Weihnachtsgospels berichten unermüdlich vom „Nahen der unvergleichlichen Zeit. Sie erzählen die Geschichte aller Geschichten, die Geschichte, die wir jedes Jahr an Weihnachten hören: „Es begab sich aber zu jener Zeit …“. Und dies war natürlich in unseren Liedern immer wieder heraushören: Virgin Mary had a babyboy. Wise men came from the east guided by a star. Shepherds saw where the baby was born. Und natürlich: Angels sing, heavens ring. Die drei Weisen, die aus dem Morgenland dem Stern bis nach Bethlehem folgten, die Hirten, die vom Feld zum Stall kamen, Maria und Josef mit dem Kind in der Krippe. In a lowly manger. Und allüberall der himmlische Gesang der Engel.

Und wir haben wirklich alles gegeben, damit nicht nur unser Sopran wie gewohnt „engelsgleich“ singt (wie unsere Dirigentin Ulrike Bennett es motivierend gern sagt), sondern auch Alt, Tenor und sogar der Bass.

Volle Konzentration am Schlagzeug
Volle Konzentration am Schlagzeug größere Ansicht

Aber weil es bis Weihnachten doch noch einige Wochen dauerte, haben wir auch einige andere Titel in das Programm gemischt, so etwa „Glory to God almighty“ – ein toller Titel von Tore W. Aas, den unser Solist Thomas Eckert mit hör- und sichtbarer Freude und großem Engagement singt und in dem neben der versierten Gitarrenbegleitung von Heinz Beineke auch unser Schlagzeuger voll zum Einsatz kam. Ein mitreißendes Superstück!

Weitere Highlights waren etwa „Jesus, oh what a wonderful child“ mit Gabi Heimeier und Heinz Beineke als Solisten sowie „Marys Boychild“, in dem Michaela Glumm und Thomas Eckert – wie könnte es anders sein – einmal mehr von der Geburt Jesu Christi erzählen und wie es dazu kam, dass er in einer Krippe im Stall geboren wurde. Long time ago in Bethlehem…

Long time ago in Bethlehem...
Long time ago in Bethlehem... größere Ansicht

Mit diesem Advents-Konzert haben wir uns selbst den lang gehegten Wunsch erfüllt, einmal die Weihnachtsgospels nicht nur - sozusagen „stückweise“ - im Gottesdienst aufzuführen, sondern in dem Rahmen, den eben nur ein Konzert bieten kann – mit Stimmung „am Stück“. Und wenn wir den Gesichtern und den Rückmeldungen der Konzertbesucher glauben dürfen, dann war die Freude allgegenwärtig.

 

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